Institut Proschlaf

  Das österreichische Fach- und Forschungsinstitut für physiologisch richtiges Liegen   
 
 
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Das Institut Proschlaf beschäftigt sich mit der Erforschung aller relevanten medizinischen und mechanischen Hintergründe, die für eine physiologisch richtige Schlafplatzgestaltung von Bedeutung sind. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden die Grundlage für eine zeitgemäße, auf die Erholungsbedürfnisse des modernen Menschen ausgerichtete Schlafkultur.

Diese Erkenntnisse fließen in ein weiteres wichtiges Wirkungsfeld des Instituts Proschlaf ein, der Entwicklung von richtungsweisenden technischen Neuerungen. Dies betrifft sowohl die für einen erholsamen Schlaf erforderlichen Gebrauchsgüter wie z. B. "Matratze", "Kopfkissen" und "Betteinsatz", als auch die für die Bestimmung einer körpergerechten Bettausstattung erforderliche Messtechnik.

Bisher wurden rund 20 Entwicklungen zum Patent oder zum Gebrauchsmuster angemeldet und eine Reihe von Schutzrechten wurden auf nationaler und internationaler Ebene bereits erteilt. Eine dieser patentierten Proschlaf-Technologien ist für den Weg in eine fortschrittliche, auf die Gesundheitsbedürfnisse des modernen Konsumenten zugeschnittene Schlafkultur, von besonderer Bedeutung: Die so genannte "Festigkeitsprogrammierbare Matratze", die heute in mehreren Ausführungsvarianten von Matratzenherstellern im In- und Ausland produziert wird. Hierfür erteilt das Institut Proschlaf Produktions-Lizenzen an Matratzenhersteller, die dem hohen Standard der Proschlaf-Technologie gerecht werden. So findet sich Proschlaf-Matratzentechnologie heute nicht nur in vielen europäischen Ländern, sondern auch in Australien und in den USA. Für seine bahnbrechenden Innovationen und deren große gesundheitliche Bedeutung wurde das Institut Proschlaf in den vergangenen Jahren mit zwei Innovationspreisen des Landes Salzburg ausgezeichnet.

Die Proschlaf-Stütztechnik für Matratzen ist heute in 4 verschiedenen Ausführungs-Varianten verfügbar, wie sie im Folgenden dargestellt und durch 4 separate Patente geschützt sind:

 
Einfache Rollenstecktechnik :
Diese einfache Variante weist 16 bis 22 Festigkeitsrollen auf, die über Schlitze nach oben mit wenigen Handgriffen ausgetauscht werden können.
 
Doppelreihentechnik:
Eine weitere Variante verfügt über zwei Rollenreihen, wobei die jeweils untere Rolle über die darüber liegende Rolle zugänglich ist. Den unteren Rollen ist in erster Linie Stützfunktion zugeordnet, während die oberen Rollen für die orthopädische Regulation zuständig sind. Dieses Verfahren wurde durch die Doppelkerntechnik abgelöst und wird heute nicht mehr produziert.
 
Doppelkerntechnik:
Diese Variante liefert noch einige zusätzliche Vorteile in der orthopädisch korrekten Gestaltung eines Schlafplatzes. Hier wird der Matratzenkern in eine dünnere Oberschicht (5 oder 7 Zentimeter) und in einen dickeren Basiskern geteilt. Die Oberschicht, die aus weicherem und hochelastischem Material besteht, sorgt für eine sanfte und Druck entlastende Einbettung, während der Basiskern mit den darin eingearbeiteten, austauschbaren Festigkeitsrollen für die nötige Stützung und orthopädische Regulation sorgt.
 
Stempeltechnik:
Bei dieser Variante werden die austauschbaren Rollen mit einem Stempel-Aufsatz ergänzt. Auf diese Weise entsteht eine zusätzliche Dämpfungszone, die den Auflagedruck zusätzlich absorbiert. Durch die zwischen den Stempeln entstehenden Abstände werden Belüftungskanäle gebildet, die für eine optimale Belüftung und für die damit verbundene Feuchtigkeitsregulation sorgen.
 
Variante der Stempeltechnik:
Bei dieser Variante der Stempeltechnik entfallen die Rollen. Die Stützaufgabe übernehmen hier aneinandergereihte Stützstempel mit hohem Materialvolumen. Sie werden auf eine Grundplatte aufgesteckt.