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Das Schlafapnoe-Syndrom Hierbei handelt es sich um eine sehr ernst zu nehmende Schlafstörung. Dies deshalb, weil das Problem sehr komplex ist und wie ein Dominoeffekt verschiedene organische Systeme erfasst und beeinträchtigt. Die Schlafstörung ist hier eigentlich nur eine Begleiterscheinung, die jedoch ihrerseits schon sehr gesundheitsbedrohlich ist. Beim Apnoe-Syndrom handelt es sich im Wesentlichen um einen Verschluss der Atemwege im Rachenraum während des Schlafs. Ursachen hierfür sind unterschiedlich. In der Regel hat es aber immer mit der Erschlaffung einzelner Muskelgruppen zu tun, wodurch es zu einer Verengung des Rachenraums kommt. Sobald sich der Schlaf vertieft, kommt es zu der Erschlaffung der Rachenmuskulatur, was in milderen Formen zum Schnarchen führt, im Extremfall zum Atemwegsverschluss, auch als Apnoe bezeichnet. Die Sauerstoffversorgung der Lunge und damit auch des Blutes wird unterbunden. Nach 30 bis 40 Sekunden reagiert der Körper mit einem Weckmechanismus, was sich durch ein intensives Schnarchgeräusch bemerkbar macht. Die Atmung setzt wieder ein und der Kreislauf beginnt von neuem. Personen mit Verdacht auf Apnoe wird in der Schlafambulanz der Christian Doppler Klinik mit den fortschrittlichsten Untersuchungs- und Therapieeinrichtungen geholfen. Hierzu steht ein mit modernster Medizintechnik ausgestattetes Schlaflabor zur Verfügung. Am Tag des Schlafes kann man sich nicht nur über die verschiedenen Formen von Schlafstörungen informieren, sondern man erhält auch Hinweise über konkrete Hilfen in der Prophylaxe, in der Diagnose und in der Therapie. |
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